Silicon Sampling ist derzeit vor allem ein Verkaufsargument. Wer sich sachlich informieren will, findet überwiegend Anbietertexte, in denen die Schwächen der Methode fehlen. Diese Website ist als Gegenstück angelegt: kein Produkt, keine Beratung, sondern eine Einordnung mit nachprüfbaren Quellen.
Herausgeber ist Jannik Römer aus Iserlohn. Derzeit sind 10 Beiträge veröffentlicht, die laufend aktualisiert werden, sobald neue Studienlage vorliegt.

Wie die Beiträge entstehen
Jede Aussage belegt
Zahlen und Behauptungen stehen nie allein. Wo eine Aussage auf einer Studie beruht, ist sie verlinkt, mit Fundstelle. Wo es keine belastbare Quelle gibt, steht das ausdrücklich dabei.
Grenzen gehören zum Thema
Über synthetische Marktforschung schreiben überwiegend Anbieter. Entsprechend selten steht dort, wo die Methode nicht trägt. Diese Website benennt beides.
Keine Ergebnisversprechen
Es werden keine Prozentzahlen genannt, die niemand erhoben hat, und keine Fallstudien erfunden. Die Demonstration auf der Startseite ist als solche gekennzeichnet.
KI-Einsatz offengelegt
Recherche und Text entstehen KI-gestützt und werden an den angegebenen Primärquellen geprüft. Dieser Hinweis steht auf jedem Beitrag, nicht im Kleingedruckten.
Womit gearbeitet wird
Grundlage sind peer-reviewte Veröffentlichungen, Preprints und Branchenstandards, nicht Anbieterbroschüren. Die wichtigsten wiederkehrenden Quellen sind:
- Argyle et al., Out of One, Many: Using Language Models to Simulate Human Samples, Political Analysis 31(3), 2023
Ursprung des Begriffs und des Konzepts der algorithmischen Treue
- Sun et al., Random Silicon Sampling, arXiv 2402.18144, 2024
Simulation von Teilpopulationen anhand von Gruppenmerkmalen
- Ong, GPT-ology, Computational Models, Silicon Sampling, arXiv 2406.09464, 2024
Kritische Einordnung des Verfahrens aus der Kognitionsforschung
- ESOMAR, Standards zu synthetischer Marktforschung
Validitätsanforderungen und Empfehlungen zur Kennzeichnung